Ingenieur - Ein Beruf mit Zukunft

Mit ihrer Kampagne «Ingenieure gestalten die Schweiz», trägt usic aktiv dazu bei, dass der Beruf des Ingenieurs vor allem von jungen Menschen als attraktiv, vielseitig und richtungs- weisend verstanden und wahr- genommen wird.

Springender Ingenieur

Plakatkampagne der usic

 


Neun Thesen zur Ingenieur- und Planerbranche

Private Ingenieur- und Planerunternehmen stehen im aktuellen Markt vor verschiedenen Herausforderungen in den folgenden Bereichen:

  • Administrative und rechtliche Rahmenbedingungen 
  • Honorierung der Ingenieurtätigkeit 
  • Attraktivität und Visibilität des Ingenieurberufs und Förderung des Ingenieurnachwuchses 
  • Unabhängigkeit der beratenden Ingenieurunternehmungen

Dazu lanciert usic die folgenden neun Thesen:

Die Beschaffung von Ingenieurdienstleistungen im öffentlichen Vergabeverfahrenist komplex und bedingt deshalb spezifi sche und wohldurchdachte Verfahren und Methoden.

These 2:
Die volkswirtschaftliche Effizienz des öffentlichen Beschaffungswesenssteigt mit der Höhe des Auftragsvolumens.

These 3:
Die zunehmende Bürokratisierung der wirtschaftlichen Tätigkeit behindertdie Entwicklung der KMU-geprägten Ingenieur- und Planerbranche.

These 4:
Die zunehmende Streitkultur im Baubereich behindert die ingenieurtechnische Qualität und Innovation.

These 5:
Die durchschnittliche Honorierung von Ingenieurdienstleistungen ist angesichts der damit verbundenen hohen Verantwortlichkeit zu tief. Sie muss auf das Niveau von vergleichbaren Dienstleistern (Ärzten, Anwälten, Unternehmensberatern) angehoben werden.

These 6:
Die Qualität einer Ingenieurleistung hat direkten und massgeblichen Einfl uss auf die Qualität und die Kosten des Gesamtprojektes.

These 7:
Ingenieurinnen und Ingenieure sind für die Bewältigung der künftigen Herausforderungen in Umwelt und Gesellschaft unentbehrlich.

These 8:
Nachwuchsmangel führt zu Kapazitätsproblemen in der Planungs- und Ingenieurbranche. Das behindert die technologische Weiterentwicklung der Gesellschaft.

These 9:
Die Zunahme von planerischen Inhouse-Tätigkeiten durch Bauherren und Bauunternehmen, die vermehrte Anwendung von TU-Vertragsmodellen und die unter dem Preisdruck ausbleibende Innovations- und Know-how-Sicherung innerhalb der Planerbranche gefährden die Unabhängigkeit der beratenden Ingenieurunternehmungen.